Feedback zum Kurs 18 Dinge …

Liebe Büchereizentrale, ich muss zwar noch 3,5 Lektionen nacharbeiten, aber mit den bisherigen Entdeckungen durch diesen Kurs bewege ich mich ganz anders im Netz als vorher. Für mich war der Kurs wirklich Horizont-erweiternd. Die vielen vorgestellten Dienste und Bibliotheksanwendungen sind zu einem guten Ideenpool geworden, den ich beim Planen eines neuen Bibliotheksangebots nicht mehr missen möchte. Sehr sinnvoll fand ich auch, dass die Fülle an Informationen strukturiert angeboten wurde, inhaltlich in Themenblöcke geordnet. Denn es war schon sehr viel drin im Kurs. Er hat mich zu zwei schon recht konkreten Plänen inspiriert, zum einen die von Kindern im FerienLeseClub gelesenen Bücher als animierte Cover darzustellen, zum anderen Handzettel mit QR Codes zu bestücken, die in BlockKisten für Kindergärten und Schulen gepackt, zum Thema passende Links zu Bildungs-Web-Ressourcen mitliefern. Sie haben mich bei Problemen wirklich hilfreich beraten. Das fand ich ganz toll. Ein großes Plus dieses Kurses. Mich würde interessieren, wielange der Kurs noch im Netz bleibt. Herzliche Grüße an die „Zentrale“ und die anderen KursTeilnehmer von hannatucher

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Lektion 14:  Präsentationen präsentieren mit Slideshare

Zwei Präsentationen sind hiermit in WordPress eingebettet. Bei Slideshare kann man sich jede Menge Präsentationen ohne Anmeldung ansehen. Man bleibt natürlich sofort bei Beispielen hängen, die auf den ersten Blick attraktiv wirken oder Spaß und Unterhaltung versprechen. Die Präsentation der TU Harburg steht für mich für die Idee, eine Bibliotheks-Kurzeinführung in Slide-Form zu erstellen, z. B. für den eigenen Web-OPAC oder die Homepage der Kommune.

QR Codes – Einsatz in Bibliotheken – Lektion 13

Eine der Lektionen mit Vorschlägen, die man relativ schnell in der eigenen Bibliothek umsetzen kann. Sehr informativ waren die Links ganz am Ende: das Beispiel Recherche Guide und die Vorschläge zur Präsentation von digitalen Beständen. Steht aktuell gerade in unserer Bibliothek an. Abstand genommen habe ich erstmal wieder von meinem Vorhaben, einen QR-Code in meinem Blog abzubilden. Ich erreiche immer nur die 3-malige Darstellung untereinander. Das Einbetten von Inhalten bei WordPress macht mir öfters Probleme. Ich blicke aber erstmal nach vorn, um noch die restlichen 5 Lektionen mitzumachen. Bei mir gibt’s ja ein Riesenzeitproblem – aber ich kannn ja auch noch etwas nacharbeiten.

LibraryThing – Lektion 10 von „18 Dinge für Bibliotheken in Bewegung“

Am Beispiel der Stadtbibliothek Gütersloh wird gezeigt, wie Tags und die Kommentarfunktion von LibraryThing in die Detailanzeigen des Web-OPACs eingebettet sind. Wahrscheinlich muss man unter den Bibliothekskunden sehr stark dafür werben, Kommentare zu schreiben. Denn sonst bleibt es bei den englisch-sprachigen Ursprungskommentaren der weltweiten LibraryThing-Nutzer und es kommt kein animierender Austausch der lokalen Kunden zustande. Aber ich glaube, bei Kindern und auch bei Jugendlichen gibt es zu unterschiedlichen Zeitpunkten eine Phase, wo sie ganz deutlich einen Austausch über Medien wünschen. Mit Kindern machen wir manchmal solche Erfahrungen im sommerlichen FerienLeseClub. Wenn alles gut läuft, betreiben manche Kinder das Lesen als sportliche Herausforderung, etwas bei dem sie Erfolge erreichen können und die geistige Verarbeitung läuft ein bisschen nebenher. Dazu würde eine Möglichkeit von LT ganz toll passen: nämlich die „geschafften Bücher“ als animiertes Widget oder Coverama oder Carousel darzustellen und im Web-OPAC der eigenen Bücherei zu hinterlegen (evtl. verbunden mit dem Online-Zugang des Kindes / Club-Mitglieds zu seinem Benutzerkonto). Während der Ferienlese-Aktion könnte man interessierte Kinder dazu einladen, diese Widgets gemeinsam zu erstellen und vielleicht noch auf einer anderen Web-Anwendung ein Selbstporträt von sich anzufertigen, so dass die Kinder über den Web-OPAC der Bücherei auf anonyme Weise herzeigen können:  Ole, der so und so aussieht, 11 Jahre alt ist, hat diese Bücher geschafft. Als Test habe ich mal für das fiktive Club-Mitglied „OleBuecherei“ sechs Bücher in LT erfasst und versucht, ein Widget zu erstellen und dieses in diesen Blog zu integrieren. Das ist mir erstmal nicht gelungen. Man wird aufgefordert, das Widget einzubetten, indem man:

<div id=“w5b06b4dbb22e64fe9668797c813db63c“></div><script type=“text/javascript“ charset=“UTF-8″ src=“http://www.librarything.de/widget_get.php?userid=OleBuecherei&theID=w5b06b4dbb22e64fe9668797c813db63c“></script><noscript><a href=“http://www.librarything.com/profile/OleBuecherei“>My Library</a> at <ahref=“http://www.librarything.com“>LibraryThing</a></noscript&gt;

diese HTML in seine Webseite einfügt. Ich habe es über Design / Widgets von WordPress versucht, aber es hat nicht geklappt. Bei der Google-Suche „Widget LibraryThing in Blog einbinden“ stoße ich auf den früheren Kurs „13 Dinge …“ und es gibt Äußerungen von Edlef Stabenau zu diesem Problem. Das Einbinden in diesen Blog ist mir erstmal nicht mehr so wichtig, weil es zu viel Zeit kostet.

Aber die Idee, den FerienLeseClub mit einem Cover Carousel und online erstellten Selbstporträts anzureichern, möchte ich weiter verfolgen. Haben Sie als Kursbegleiter da Empfehlungen?  Das Carousel muss ja nicht unbedingt von LT sein.

Weblogs suchen und finden – Lektion 8 von „18 Dinge für Bibliotheken in Bewegung“

Bei der Google-Blogsuche fand ich über die Begriffe „social media Bibliotheken“ den Vorschlag:  „social media strategie bibliotheken“, den ich für weitere Blog-Suchen verwendet habe. Ich habe jeweils die ersten drei Treffer geprüft:

Bei Google Blogs fand ich zuerst „Rückblick & Ausblick“ der BZ Niedersachen (!), dann das Blog „Nachrichten für Öffentliche Bibliotheken in NRW“ und darin den interessanten Beitrag:  „Neue Dienstleistungen – Von der Idee zur Umsetzung“ und als dritten Treffer das Christoph Deeg-Blog mit seinem Projekt „Lernort Bibliothek“ (NRW).

Bei der Twingly Blogsearch: Zuerst wieder Christopf Deeg mit einem Beitrag über ein mobiles Gaming Labor für Bibliotheken / dann das Blog “Libreas.Library Ideas” mit einem Beitrag über Kathrin Passigs Bibliotheksbild / als dritten Treffer die Wiederholung des zweiten.

Bei der Icerocket-Blogsuche zwei Treffer:  Zuerst der Deutsche Bildungsserver mit einem Eintrag zur Abschlusskonferenz im Januar des Projekts „Digital Literacy 2.0“ – wobei ich eher denke, dass dies eine Web-Seite und kein Blog ist (?) und als zweiten Treffer das Blog „Blog4Search“ über Weblogs als Kommunikations- und Wissensplattform.

Fazit dieser kleinen Suche:  a) die Google-Blogsuche hat für mich bei diesem Thema die konkreten Blogbeiträge gebracht und b) an Christoph Deeg kommt anscheinend niemand vorbei.

In der neu angelegten Blogroll ganz wenige Beispiele, die mir beim Durchsuchen der Blogosphäre aufgefallen sind.

Arno Schmidt: „Ich kann keinen Menschen achten, der nicht hannoversche Staatshandbücher sammelt.“

… dies scheint mir, ruft der große Schimpfer Arno Schmidt den in die Bibliothekswelt 2.0 aufgebrochenen Bibliothekarinnen und Bibliothekaren hinterher. Ein Fundstück von der Web-Seite

Glanz&Elend Literatur und Zeitkritik

auf der Georg Patzer den Band „Arno Schmidt zum Vergnügen“ (bei Reclam), herausgegeben von Susanne Fischer, bespricht. Bei „Glanz&Elend“ habe ich nach einem Feed-Angebot gesucht (Ich bin noch bei Lektion 4.). Aber es gibt anscheinend keins. Zum Beispiel auch nicht bei „Sobooks„, wo man es vermuten würde.

Zeitungs-Lesefrüchte: Gemeinwohlökonomie – Desinvestition

Global+Player        CC BY-NC-SA 2.0 by alles-schlumpf

Harald Welzer kommentiert das Scheitern des Klimagipfels in Warschau in einem Spiegel-Essay unter dem Titel: „Kein Kapital für den Kapitalismus“ (Der Spiegel 49/2013). Die Konferenz habe sich als unfähig und auch ungeeignet erwiesen, wirksame Maßnahmen gegen die Erderwärmung in Gang zu setzen und durch internationale Abkommen zu beglaubigen. Das Einverständnis der teilnehmenden Staaten, Klimaziele erreichen zu müssen, sei in Warschau aufgekündigt worden: „Der Klimawandel ist final  von der Tagesordnung der Weltpolitik genommen worden.“ Anlass für den Sozialpsychologen, geeignetere Konzepte und Strategien zu empfehlen. Er benennt die Gemeinwohl-Ökonomie aus dem Umfeld der Attac-Bewegung. Die Idee ist, Unternehmen mit einer guten Gemeinwohlbilanz durch staatliche Anreize und Förderung einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Und als noch wirksameres Instrument beurteilt er Desinvestitions-Kampagnen, wobei ökologisch und ethisch problematischen Wirtschaftsaktivitäten das Kapital entzogen wird, also das Geld privater Anleger, privater Stiftungen, kirchlicher Organisationen sowie kommunale Haushalte.

Zeitungs-Lesefrüchte: Über NSA-Ausspähung und Post-Privacy

Flickr-Foto zum Beitrag Zeitungs-Lesefrüchte

Die Süddeutsche Zeitung vom 16./17. Nov. 2013 berichtet in ihrem Artikel: „Beobachtet zu werden macht unfrei“ über eine New Yorker Veranstaltung des amerikanischen PEN-Zentrums sowie des Zentrums für nationale Sicherheit an der Fordham Law School in Manhattan. Titel der Diskussionsveranstaltung:  „Sie beobachten uns – na und?“ Mit folgender Einschätzung wird Glenn Greenwald (New Yorker Anwalt, der für den Guardian die Dokumente Edward Snowdens veröffentlichte und daher an der Diskussion nur über Skype teilnahm) zitiert:  „Leute die angesichts ihrer Überwachung ‚Na und?‘ sagen und ‚Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten‘, belügen sich aus Faulheit selbst:  ‚Frag sie, ob du bitte mal alle ihre Passwörter haben kannst und vielleicht eine Kamera in ihr Badezimmer einbauen darfst, und du wirst sehen, wie authentisch das Post-Privacy-Gerede ist.“ Und noch eine weitere Einschätzung von Bruce Schneier, in dem Zeitungsartikel als „besonders kompromissloser Digitalitäts-Intellektueller“ beschrieben:  „Technologien neigen dazu, herunterdemokratisiert zu werden: Was die amerikanische Regierung heute kann, können morgen andere Regierungen, und übermorgen können das auch Kriminelle.“